Interkultureller Generationengarten

IKEA Stiftung unterstützt Schulcafé-Projekt der Agnes-Wenke-Schule

Neheim. Gartennachmittage, „Urban Gardening“ – Sommercamp für Kinder und Jugendliche, internationales Gartenwissen, multikultureller und generationenübergreifender Austausch – allesamt Punkte, die die Agnes-Wenke-Sekundarschule mit ihrem Konzept „Interkultureller Generationengarten“ und dem darin enthaltenen Schulcafé-Projekt realisieren möchte. Die IKEA-Stiftung fördert das Schulcafé mit 70000 Euro für den Bau eines attraktiven Wintergartens.

„Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich Andreas Schauerte, Schulleiter der AWS. Denn für die Sekundarschule im Aufbau stellt dieses Projekt einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg zur Stadtteilschule dar. Durch gezielte Kooperationen und der gemeinsamen Nutzung des teiloffenen Gartengeländes soll ein vielfältiger Austausch zum Thema „Garten“ im Schulumfeld ermöglicht werden. Ein Miteinander von Schüler/innen und Stadtteilbewohnern – generationenübergreifend und multikulturell.

Im Rahmen der Neugestaltung des Schulgeländes hat sich in den letzten Monaten viel getan – der Neubau wurde fertiggestellt und eröffnet, der Schulhof gepflastert, neue Parkplätze geschaffen und viele dieser Flächen durch Grünbepflanzungen aufgehübscht. Im Jahr 2018 soll der interkulturelle Generationengarten das Gesamtbild vervollständigen.

Innovativ und zukunftsorientiert – einmalig in Arnsberg

Geplant ist unter anderem, dass der internationale Lehr- und Lerngarten sowie das Schulcafé auch der Berufswahlvorbereitung der Schüler/innen dienen – beispielsweise durch berufsaffine Werkstätten im Gartenbau und einer Schülerfirma in der Gastronomie. Für Kindergarten- und Grundschulkinder sollen „Gartennachmittage“ stattfinden und angedacht ist auch ein städtisches „Urban Gardening“-Sommercamp für Kinder und Jugendliche als Bestandteil der Kinderstadt in den Sommerferien. Alles in Allem eine runde Ideenplanung – zu deren Umsetzung die Förderung der IKEA Stiftung enorm beiträgt.

„Das Projekt dient als ganzheitliche Idee dem Aufbau einer multicodierten Fläche mit interkulturellen, intergenerationalen und integrativen Qualitätsmerkmalen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Thomas Wunderlich. Innovativ und zukunftsorientiert. Es verfolge die Ideen und Ziele der Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016-2019). „Damit ist es unter Federführung einer Schule in Arnsberg neuartig und kann als Modellprojekt für weitere Schulen in NRW gelten“.